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Ist der Westen gescheitert? Afghanistan und die Folgen

20 Jahre nach den Anschlägen des 11. September 2001 beenden die USA und ihre Partner ihr militärisches Engagement in Afghanistan. Dieser Schritt wurde bereits unter Präsident Trump beschlossen und jetzt von Präsident Biden umgesetzt. Das Ende des US-Engagements in Afghanistan war also absehrbar, aber wie konnte es sein, dass die Taliban das Land im Handstreich zurückeroberten? Warum gab es offensichtlich nach 20-jährigem Engagement des Westens für seine Werte wie liberale Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit keinerlei Engagement der afghanischen Armee und Regierung diese Werte gegen die Taliban zu verteidigen? Was bedeutet dieser Rückzug und die erneute Machtübernahme der Fundamentalisten für die westliche Staatenwelt und ihre Zukunft? Sind der Rückzug und die daraus resultierenden Konsequenzen ein weiterer Hinweis auf den Niedergang der USA als globale Führungsmacht oder gibt es tieferliegende Erklärungsansätze.

Über das Scheitern des Westens als Modell demokratischer Ordnung, den Ursachen und möglichen Lösungsansätzen diskutiert mit ihnen:

Siebo M. H. Janssen
Bonn/Esens
Politikwissenschaftler/Historiker
Lehrbeauftragter

Status: Plätze frei

Kursnr.: 2122006

Beginn: Do., 30.09.2021, 19:00 - 21:15 Uhr

Dauer: 1 Termin

Kursort: Getreuen- und Bismarckmuseum, Wangerstraße 15, 26441 Jever, Jever

Gebühr: 9,00 € (inkl. MwSt.)

Getreuen- und Bismarckmuseum
Wangerstraße 15
26441 Jever

Datum
30.09.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:15 Uhr
Ort
Getreuen- und Bismarckmuseum, Wangerstraße 15, 26441 Jever, Jever